Ribnitz-Damgarten. Tolle Belohnung für die Handballer vom Ribnitzer HV (RHV). Für ihren Triumph im Landespokal-Wettbewerb wurde die Mannschaft um Trainer Thilo Meyer am Sonnabend von der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgartens zum Wildschwein-Essen auf das Gelände des Forsthofs in Neuheide eingeladen. Bürgermeister Frank Ilchmann meint: „Der Pokalsieg ist ein Höhepunkt für Stadt und Verein. Ich finde toll, dass sich Spieler, Trainer und Klubverantwortliche des RHV so sehr engagieren und zusammenhalten.“ Die Ribnitzer

hatten sich Anfang Mai in Güstrow im Finale mit 33:28 gegen den SV Mecklenburg Schwerin II durchgesetzt und damit zum zweiten Mal nach 2014 den Titel geholt. Als Sieger Mecklenburg-Vorpommerns haben sie sich für die Ausscheidungsrunde im DHB Amateur-Pokal 2017/18 qualifiziert.
Bis Anfang September müssen sie melden, ob sie daran teilnehmen werden. Trainerteam und Mannschaft haben sich dafür entschieden. „Wir haben große Lust auf dieHerausforderung“, sagt RHV Kapitän
Michael Jacobsen. Der Vorstand zögert noch – vor allemwegen der zusätzlichen Kosten. Bürgermeister Ilchmann und sein Stellvertreter Heiko Körner machen dem Verein allerdings Hoffnung. Die Stadt würde die Handballer gern dabei unterstützen, im wichtigsten deutschen Handball-Pokalwettbewerb für Amateure anzutreten. „Die Jungs könnten dort für die Stadt werben“, meint Ilchmann.
„Aber bisher ist nichts entschieden.“ Denkbar sei, so Körner, dass die Bernsteinstadt einen Reisebus zur Verfügung stelle. Der DHB-Amateurpokal beginnt mit den 22 von den Verbänden gemeldeten Landespokalsiegern, die im Punktspielbetrieb maximal der Oberliga angehören dürfen. Sie spielen in geografisch zugeordneten Qualifikationspartien die 16 Teams für die 1. Hauptrunde aus. Danach geht der Wettbewerb in vier K.o.-Runden weiter und endet mit dem großen Finale, das im Rahmen des Final Four um den DHB-Pokal ausgetragen wird. 

   
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