Ribnitzerinnen lassen der SG Uni Greifswald/Loitz keine Chance – Barth verliert

Ribnitz-Damgarten/Bad Doberan. Nach zweiwöchiger Pause sind die Handballerinnen des Ribnitzer HVmit einem Sieg in den Spielbetriebder Verbandsliga zurückgekehrt. Gegen die Spielgemeinschaft Uni Greifswald/Loitz setzten sich die Bernsteinstädterinnen in der heimischen Mühlenberghalle mit 30:20 (16:10) durch. „Den Erfolgsollten wir nicht überbewerten. Das war ein Pflichtsieg“, meinte RHV-Trainer Tobias Klugmann. Er fand vor allem nach der ersten Halbzeit Anlass zur Kritik. „Da waren wir noch ein bisschen wackelig und haben zu viele einfache Fehlergemacht“, analysierte der Coach. Doch auch bei den Gästen lieflängst nicht alles rund, sodass die Einheimischen von Beginn an in Führung lagen.

Doch die SG blieb– begünstigt durch Nachlässigkeiten des RHV – in Schlagdistanz. Erst gegen Ende des ersten Abschnittskonnte sich die Heimmannschaft absetzen und zog von 10:9(21.) auf 16:10 zur Pause davon. Mit dem zweiten Spielabschnitt war dann auch Coach Tobias Klugmann zufrieden. „Wir haben unsere Fehlerquote minimieren können“, sagte er. Nach 41 Minuten führte seine Mannschaft erstmals mit zehn Toren und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. „Die Gäste waren relativ schnell mit ihren Kräften am Ende. Obwohl uns nur neun Spielerinnenzur Verfügung standen, hatten wir konditionell klare Vorteile“, sagte Klugmann. Und die spielerische Leistung lobte er ebenfalls. „Normalerweise haben wir gegen offensive Abwehrformationen häufig Probleme. Aber wir haben das gut umgesetzt, immer wieder auch den Weg über den Kreis gefunden“, meinte der RHV-Trainer. Die Ribnitzerinnen verbessertensich mit nun 6:2 Punkten in der Verbandsliga-Tabelle auf den dritten Platz. Sie sind jetzt erst wieder in zwei Wochen gefordert.Dann steht die Auswärtspartie beim Mecklenburger SV auf dem Plan.

Tabellenführer bleibt der Bad Doberaner SV (8:2). Das Team ausder Münsterstadt setzte sich mit24:17 (11:7) gegen den SV Motor Barth durch. Schon vor der Begegnung hatte Motor-Trainer Martin Habermann davon gesprochen, dass beim DSV wohl nur wenig zuholen sein werde und es für seine Mannschaft hauptsächlich „um Schadensbegrenzung geht“. Die Tabelle – beide Teams hatten 6:2 Punkte auf dem Konto – ließ zwar im Vorfeld eine enge Partie erwarten, doch mit einem Blick auf die beiden Auswechselbänke waren die Voraussetzungen andere. Während Bad Doberans Coach Torsten Römer aus dem Vollenschöpfen konnte, hatte Habermann nur eine Wechselspielerin zur Verfügung. Hinzu kam, dass der glänzende Auftakt der DSV-Ladies mit einer 6:0-Führung (10.) der Begegnung die Spannung nahm. „In der Phase waren wir im Abschluss zu schwach“, meinte Martin Habermann. Danach fing sich seine Mannschaft allerdings und verkürzte zu Beginn der zweiten Hälfteauf 9:12. Ernsthaft in Gefahr brachten die Bartherinnen den Spitzenreiteraber nicht mehr.„Insbesondere die Rückwärtsbewegung in der Defensive hat mir trotz der Niederlage ganz gut gefallen“, fand der Motor-Coach auchlobende Worte. Torsten Römer haderte: „Das Beste waren die beiden Punkte, spielerisch konnten wir nicht überzeugen. Wir haben unszu sehr dem Gegner angepasst.“

Ribnitzer HV: Hameister – Marzahl 8/1, J. Engel 8/3, Ziegler 5, Gerhart5, Neubauer 2, St. Engel 2, Keichel, Toebe.

Siebenmeter: Ribnitz 5/4, Greifswald/Loitz 6/5.

Strafminuten: Ribnitz 2, Greifswald/Loitz 8 (inkl. Blauer Karte mit Berichtdes Schiedsrichters gegen Döring).

   
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