Ribnitz-Damgarten. Die beiden Spitzenmannschaften der Handball-Verbandsliga der Frauen liefern sich am Sonnabend ein Fernduell. Tabellenführer SV Motor Barth (10:0 Punkte) empfängt den SV Warnemünde II (8. Platz, 8:2) um 15 Uhr in der Vineta-Sportarena. Die Lokalrivalinnen vom Ribnitzer HV (2., 8:2) dürfen ebenfalls zu Hause antreten. Zu Gast in der Sporthalle Am Mühlenberg ist ab 17 Uhr der SV Eintracht Rostock (6., 4:6). Am Ziel für das Duell mit den SVW-Damen ließ er allerdings keine Zweifel aufkommen. „Wir wollen die Punkte zu Hause behalten“, sagte Martin Habermann. Ihm sei natürlich bewusst, dass die Spitzenposition seines Teams für die Kontrahenten eine Portion Extramotivation bereithalte. „Ist doch klar, dass jeder den Tabellenführer schlagen möchte.“

 

Die zweitplatzierten Ribnitzer Handballerinnen gehen im Fern­duell um den Platz an der Spitze favorisiert in ihre morgige Partie. Und auch Trainer Tobias Klugmann ist optimistisch vor dem Vergleich mit dem SV Eintracht Rostock. „Ich bin relativ entspannt“, sagte er und ergänzte: „Wenn nicht wieder komische Dinge passieren, sollten wir gewinnen können.“ Klugmann nahm damit Bezug auf die Niederlage bei der HSG Uni Rostock (22:23), als die Bernsteinstädterinnen einen Vorsprung von zehn Toren noch verspielten. Zuletzt hatten sie sich davon jedoch gut erholt präsentiert und beim Schwaaner SV (34:17) vor drei Wochen einen deutlichen Erfolg gefeiert. Möglichst viele Tore wollen die RHV-Frauen auch morgen erzielen. „Dann kann man auch mal ein paar mehr Gegentreffer bekommen“, meinte Tobias Klugmann augenzwinkernd.

In der Außenseiterrolle können am Sonnabend die Ribnitzer Herren agieren, wenn sie um 18.30 Uhr in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga bei der TSG Wismar zu Gast sind. In der Vorwoche tankte die Mannschaft von Trainer Philipp Kaiser beim Erfolg gegen den Stavenhagener SV im Landespokal (38:23) ordentlich Selbstvertrauen und fand nach den zwei vorangegangenen Niederlagen in die Erfolgsspur zurück. Kaiser hatte allerdings noch Steigerungspotenzial gesehen. Sein Team könne noch effizienter werden, meinte er.

   
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