RHV empfängt den HSV Grimmen zum Derby in der MV-Liga / Frauen peilen Verteidigung ihrer Tabellenführung in der Verbandsliga an

 

Ribnitz-Damgarten. Die Handballer des Ribnitzer HV haben in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zwei Spiele in Folge gewann die Mannschaft von Trainer Philipp Kaiser zuletzt. Dennoch fiel die Freude , insbesondere über den Erfolg in der Vorwoche beim Schwaaner SV (30:28), eher verhalten aus. „Wir müssen den Spaß zurückgewinnen. Wenn man gewinnt, darf man sich auch darüber freuen“, sagte Kaiser. Er vermutete, dass die Jungs mit ihrer Leistung nicht zufrieden gewesen seien und deshalb nicht so richtig feiern konnten.

 

Nachgeholt werden soll das möglichst morgen. Um 18 Uhr empfangen die Bernsteinstädter (4. Platz, 8:6 Punkte) in der Sporthalle Am Mühlenberg den HSV Grimmen (8., 4:8) zum Derby. „Es ist ein großer Vorteil für uns, dass wir zuhause spielen. Wir wollen die zwei Punkte holen“, gibt der RHV-Coach die Marschrichtung vor. Für ihn sei der morgige Gegner bislang nur schwer einzuschätzen. „Ich habe das Team noch nicht gesehen, weiß aber, dass der HSV eine gestandene Truppe hat. Allerdings kann man nie so recht einschätzen, wer letztlich auf dem Feld stehen wird. Bei Grimmen wird immer wieder vom Umbruch gesprochen. Aber wenn es mal nicht so läuft, wird dort auch auf erfahrenere Akteure zurückgegriffen“, sagt Kaiser. Der Trainer kann morgen voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Es sieht sehr gut aus.“ Auch Eric Brandt, der zuletzt in Schwaan bei seiner ersten Abwehraktion die Rote Karte sah, wird dabei sein können, ist nicht gesperrt.

Die Grimmener warten seit zwei Spieltagen auf einen Sieg, unterlagen zuletzt beim Güstrower HV mit 27:34. Insbesondere die Chancenverwertung und die nachlässige Abwehrarbeit hatten zu dieser deutlichen Niederlage geführt. Aber auch beim RHV lief trotz der Erfolge längst nicht alles rund. „Ich bin nicht zu 100 Prozent zufrieden gewesen. Aber es ist für meine Spieler sicher äußerst schwierig, meinen Ansprüchen gerecht zu werden“, meinte Philipp Kaiser augenzwinkernd. Der Coach bemängelte vor allem die Abwehrarbeit. Sein Team habe zu viele Chancen des Gegner zugelassen, meinte er nach der Partie in Schwaan. „Dennoch forderte er nochmals: „Wir spielen Handball, um Spaß zu haben. Den müssen wir zurückgewinnen.“

Im Vorfeld dieser Partie werden auch die Frauen des RHV in heimischer Halle in Aktion treten. Die Tabellenführerinnen (12:2 Punkte) der Verbandsliga empfangen den Vellahner SV (9., 4:8). Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

Im Fernduell um die Tabellenführung treten die punktgleichen, zweitplatzierten Lokalrivalinnen vom SV Motor Barth morgen auswärts an. Sie sind ab 16 Uhr beim Schwaaner SV gefordert und gehen als klarer Favorit in die Partie beim Schlusslicht.

   
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