Beim Stavenhagener SV feiern die Bernsteinstädter einen 38:23-Erfolg

Stavenhagen/Ribnitz-Damgarten. Das war über weite Strecken der Partie eine überraschend einseitige Angelegenheit. Mit ihrem 38:23 (15:12)-Erfolg beim MV-Liga-Kontrahenten Stavenhagener SV sind die Handballer des Ribnitzer HV am Sonnabend verdient in die 2. Landespokal-Runde eingezogen. Die Gäste liefen rund 70 Angriffe und zeigten sich enorm spielfreudig und torhungrig. Besonders ein Spieler war an diesem Tag nicht zu bremsen: Rückraumspieler Alexander Dukart erzielte elf Treffer für die Bernsteinstädter und war damit bester Torschütze der Begegnung. RHV-Trainer Philipp Kaiser lobte seine Mannschaft: „Die Jungs

haben unseren Plan sehr gut umgesetzt, fast 40 Tore erzielt und bis zur letzten Spielminute sehr konsequent und mit hohem Tempo gespielt.“ Die ganze Mannschaft habe ihren Beitrag geleistet, die zwölf eingesetzten Akteure sowie die Spieler, die diesmal nicht zum Einsatz kamen und/oder in den Übungseinheiten dabei sind und dazu beitragen, dass dort Inhalte trainiert werden können. Nach ausgeglichener Anfangsphase bis zum 6:6 (12.) übernahmen die Ribnitzer das Zepter und zogen auf 9:6 (16.) und 11:7 (19.) davon.

Zur Pause führten die Gäste aus Ribnitz-Damgarten mit drei Treffern Vorsprung (15:12). In der zweiten Halbzeit behauptete die RHV-Sieben zunächst ihr Tore-Polster, erhöhte auf 18:12 (33.) und überrannte die sich aufgebenden Reuterstädter in der Schlussphase förmlich. Besonders Alexander Dukart lief im zweiten Abschnitt heiß. Er markierte zehn seiner insgesamt elf Tore in den zweiten 30 Spielminuten. „Alex ist ein Spieler mit enormem Potenzial, weil er spielerisch und körperlich viel mitbringt. Deshalb kann er sehr wichtig für uns sein“, sagte Trainer Philipp Kaiser über den 24-Jährigen und ergänzte: „Einzelne Spieler können allerdings nur glänzen, wenn sie von der Mannschaft gut eingesetzt werden.“ Dukart war während der Vorbereitung verletzt ausgefallen, hat deshalb noch etwas Trainingsrückstand. In Stavenhagen hat der Rückraumshooter gezeigt, dass er auf dem Weg zu alter Stärke ist. Und nicht nur er. Mit dem Sieg haben die Ribnitzer – nach zuvor zwei Niederlagen in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga– zurück in die Erfolgsspur gefunden. „Es gibt allerdings weiter Luft nach oben. Wir wollen und werden uns verbessern“, meinte Philipp Kaiser. Sein Team könne zum Beispiel noch effizienter werden, sagte der 26-Jährige – auch mit Blick auf das anstehende Top-Spiel am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr) bei einem der Landesmeisterschafts Anwärter, der TSG Wismar. Ihr nächstes Heimspiel in der Sporthalle Am Mühlenberg bestreiten die Ribnitzer erst am 27. Oktober. Dann wird’s erneut gegen den Stavenhagener SV gehen–diesmal allerdings um Punkte in der höchsten Landesspielklasse. 

Ribnitzer HV: Kleinecke, Aszalo– Evert 5, Ahrens 2, Jacobsen 6, Voss 2, Schroth, Mehr 4, N.Meyer 6, Dukart 11, Bohnenstengel 2/1, Brandt.

Siebenmeter: SSV 6/3, RHV 3/1.

Strafminuten: SSV 4, RHV 6.

   
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