Ribnitzer Männer spielen in Wismar / Frauen wollen in Bad Doberan punkten

Interessante und vor allem schwierige Aufgaben warten morgen auf die Handballmannschaften des Ribnitzer HV. Sowohl die Männer (18 Uhr bei der TSG Wismar), als auch die Frauen (15 Uhr beim Bad Doberaner SV) sind bei den Tabellenführern ihrer Ligen zu Gast.
Thilo Meyer, Trainer der RHV-Männer, weiß, dass sein Team vor einer großen Herausforderung steht. „Wismar ist eine ganz starke Truppe, die durch personelle Verstärkungen in dieser Saison noch flexibler geworden ist. Das wird für uns sehr gefährlich“, sagt der 50-Jährige über den nächsten Gegner in der MV-Liga.

Die Bernsteinstädter müssen in dieser Begegnung auf Eric Brandt und Ronny Bohnenstengel verzichten. „Damit fehlen uns unsere zentralen Spieler in der Defensive“, berichtet Meyer.

Er freut sich dennoch auf das Gastspiel in der Hansestadt. „Wir pflegen einen guten Kontakt zum Verein. Ich verstehe mich mit meinen Trainerkollegen von der TSG ausgezeichnet“, sagt der RHV-Coach, der in dieser Woche das Training noch einmal intensiviert hat.

Trotz der klaren Verteilung der Favoritenrolle - der RHV belegt mit 8:8 Punkten Rang sieben der Tabelle - rechnet sich Thilo Meyer Chancen aus. „Der Gegner hat uns in der Vergangenheit ganz gut gelegen.“ Wichtig werde sein, dass die RHV-Torhüter und die Defensive über die gesamte Spielzeit hellwach sind. „Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass Wismar sich in einen Rausch spielt“, fordert der Trainer.

Insbesondere warnte er vor den Rückraumschützen Tom Koop und Marc Hünerbein. Beide können ein Spiel entscheiden und sind zusammen für 20 Tore gut. „Diese Spieler müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, weiß Thilo Meyer.

Die TSG (16:2 Punkte) hat in dieser Spielzeit erst eine Partie verloren. Gegen den noch ungeschlagenen SV Fortuna Neubrandenburg hatten die Hansestädter mit 26:29 das Nachsehen. „Dieses Ergebnis zeigt dennoch, wie stark das Team ist“, meint Thilo Meyer. Zum Vergleich: Seine Mannschaft unterlag den Fortunen mit 16:38. Trotz der Niederlage führt Wismar die Tabelle vor den Vier-Tore-Städtern an, da diese zwei Spiele weniger bestritten haben.

Spannend dürfte es morgen auch in der Verbandsliga der Frauen werden. Die zweitplatzierten RHV-Damen sind zu Gast beim punktgleichen Tabellenführer Bad Doberaner SV (jeweils 14:4). Mit dem SSV Einheit Teterow gibt es sogar noch eine dritte Mannschaft mit dieser Punktzahl.

Der Ribnitzer Trainer Tobias Klugmann hofft, „in diesem Spitzenspiel zwei Punkte einzusammeln“. Allerdings muss er mit personellen Problemen fertig werden. Top-Torschützin Anna Marzahl sei nur bedingt einsatzfähig. Fehlen wird definitiv Spielmacherin Isabel Ziegler. „Das macht es für uns natürlich nicht leichter“, weiß Klugmann, der seiner Mannschaft aber keinen Druck macht. „Wir müssen in der Defensive sicher stehen. Dass wir Tore werfen können, wissen wir“, meint der Coach. Die Bernsteinstädterinnen feierten zuletzt zwei Siege in Folge. Allerdings wurden sie im vergangenen Punktspiel gegen den Vellahner SV beim 34:9-Erfolg nicht gefordert. Das wird morgen mit Sicherheit anders sein.

 

   
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