Die Vorzeichen waren alles andere als gut. So fehlten gleich drei etatmäßige B-Jugendliche. Und von sieben Spielern ist das schon fast die Hälfte. Doch ein Glück haben die Boddenhandballer einen talentierten Nachwuchs in der C. Die Jungs spielten teilweise auf ungewohnten Positionen, wie zum Beispiel Max Harms, der auf der 5:1 Abwehrspitze ein riesen Spiel gemacht hat.
Von Anfang an waren die Doberaner im Hintertreffen. Über die Stationen 6:2 und 12:7 haben die rund 60 Zuschauer eine solide erste Hälfte gesehen. Angetrieben vom starken Louis Enter im Tor, wurde immer wieder das Tempospiel

erfolgreich durchgesetzt. In der Erwärmung knickte Matti Scheminski um, konnte aber auf die Zähne beißen und spielen. In einem Konter knickte auch sein Bruder Finn Scheminski um. Eine Schrecksekunde für alle. Trotz Schmerzen konnte er dem Team weiter zur Verfügung stehen und 11 Tore zum Sieg beitragen. Malte Bläsing ging angeschlagen in das Spiel, zog aber fast 40 Minuten durch. In Halbzeit zwei, stellte sich der RHV nicht immer clever in der Abwehr an. So kam für die DSV-Sieben noch ein bisschen Hoffnung auf beim Stand von 26:23. Doch an diesem Tag lief einfach alles. In Unterzahl in den Winkel. In Unterzahl zum Konter. Es war unglaublich. Zum Schluss wurde gezaubert: Rückhandpässe im Stoßen und ein, leider abgestandenen Kempa gab es für die überragend unterstützenden Zuschauer. „Ab und zu konnten wir gar nicht richtig realisieren, wie gut die Jungs gespielt haben. Es ist eine überragende Mannschaft. So viele Ausfälle zu kompensieren ist nicht einfach. Wir sind froh, dass sie sich belohnt haben.“ So ein zufriedenes Trainerteam nach dem Spiel.

   
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