Ein Dank an die Nummer 2 des Hagenower SV. Dieser entschuldigte sich für seine Kommentare während des Spiels. Nach einem kleinen Schnack war die Sache auch schnell vergessen. So soll es sein: Sich selbst reflektieren und aus Fehlern lernen. Doch wie kam es zu so einer Situation? Das Spiel war am Anfang noch relativ ausgeglichen, bis sich der RHV Tor um Tor absetzte. Ein Kippen des Spielstandes war nie in Gefahr. Viele 2-Minuten Strafen auf Seiten des HSV wurden lautstark vom Trainer kommentiert.

Angestachelt von diesen Situationen, fühlte sich auch das Publikum eingeladen, ihre Vorbildfunktion zu verfehlen. Stinkefinger und „Dummheit wird bestraft“ waren die sanftesten Zurufe. Ein ganz klarer Appell an alle Erwachsene: Lasst die Jugend in Ruhe Handball spielen! Woche für Woche trainieren sie hart für das Wochenende und dort sitzen dann Eltern und Trainer, die den Kindern den Fokus rauben. 

Nach dem Abpfiff konnte man sich Aufgrund der Vorkommnisse gar nicht richtig freuen. Das Spiel drohte nie zu kippen, zu viele kleine Fehler in der Abwehr stellten den Spielstand von 19:33 her. „Ich habe kein Verständnis dafür. Ich kenne Hagenow schon lange und immer werden unqualifizierte Kommentare zu den Schieris und Spielern abgegeben. Das hat mit Sport nichts zu tun. Ich bitte die Zuständigen, sich darum zu kümmern. Wir können den Jungs wenig Vorwürfe machen, das Spiel wurde kaputt gemacht. Ein Lob an Hannes Witt, der mit seiner konzentrierten Angriffsleistu g 10 Tore zum Sieg beitragen konnte.“
Louis Enter - Finn Scheminski (10), Hannes Witt (10), Matti Scheminski (), Lauren Buse (), Julius Ratschkowski, Justus Ratschkowski, Florian Frank (3), Michel Röpcke (3), Malte Bläsing (2), Lars Mahler, Max Harms (5)

   
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